10:00 Uhr News – Bibimon berichtet: Bekannter Großhändler mit fremder Schönheit gesichtet!

[Für Unwissende: Lukas van Schmidt ist die Tarnidentität von Rashid al Harem aus der Schattenjäger Staffel 1 und 2. Zu finden oben im Menü.
Dort findet sich auch ein Katalog mit allen Folgen!

Liebe Grüße,
euer Reh]

Cenheim (cpa) – Liebe Leser, anstelle des eigentlich geplanten Artikels „Skandal: „Vom anderen Stern“ Lokalname war Programm“, gibt es heute eine sensationelle und  brandaktuelle Eilmeldung! Bei einem meiner abendlichen Lokalbesuche wurde ich tatsächlich Augenzeugin einer unglaublich brisanten und noch dazu sehr bedeutsamen Ungeheuerlichkeit!

Doch lesen Sie selbst!


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Ich traute meinen meisterlich geschulten Reporteraugen nicht, als ich unter den Gästen des Cenheimer Szene Etablisements „Steam-Pony“ ein Gesicht wieder erkannte, welches ich an diesem etwas dubiosen Ort nicht erwartet hätte. Obwohl die wirklich gut verkleidete Person sich größte Mühe gab nicht erkannt zu werden, liebe Leser, konnte ich die Fassade durchblicken. Gehüllt in gewöhnliche Kleidung und „geschmückt“ mit ungepflegter Haupt- und Gesichtsbehaarung, entdeckte ich nur wenige Tische weiter den hoch angesehenen Händler Lukas van Schmidt.

Nach der noch ungeklärten Katastrophe in Queensburry, war der begehrte Junggeselle mit all seinem Einfluss und Vermögen von der Bildfläche verschwunden. Gerüchten zufolge, sollte er bei einer gut befreundeten Handelsfamilie untergekommen sein, nachdem sein Anwesen zusammen mit dem Rest von Queensburry dem Erdboden gleich gemacht worden war.
So wie ich ihn dort im Lokal sah, liebe Leser, erwuchs in mir der erste Verdacht er könne verarmt sein. Er wäre nicht der erste Händler der alles verlor und sich plötzlich in den untersten Schichten wieder fand.

Ein Schnappschuss des Stofftiers (Quelle: http://www.disneystore.de)
Ein Schnappschuss des Stofftiers (Quelle: http://www.disneystore.de)

Jedoch wurden diese begründeten Mutmaßungen rasch zerstreut, als eine interessante junge Dame das Lokal betrat. Ihre Garderobe entsprach den neuesten modischen Trends und ihr ausfälliges blondes Haar machte sie zu einer regelrechten Augenweide.
Sie steuerte mit einem Geschenk, in Form eines Stofftieres mit roter Schleife, zielstrebig auf den Herren van Schmidt zu.
Was soll ich sagen: Ich war Augenzeuge eines heimlichen Techtelmechtels. Leider war mein Assistent mit dem Pictrographen nicht anwesend, ansonsten hätte ich Ihnen natürlich gerne exklusive Bilder von diesem romantischen Treffen präsentiert.
Meine Bemühungen das liebevoll geflüsterte Gespräch zu belauschen misslangen leider ebenfalls, da die beiden Turteltauben großen Wert auf Diskretion legten.
Ich befürchte, liebe Leser, dass meine Bemühungen mehr für Sie in Erfahrung zu bringen, dieser zarten und im aufkeimenden befindlichen Romanze unangenehm auffiel, da die geheimnisvolle Fremde alsbald das Lokal verließ – Und das ohne das Geschenk an ihren Geliebten übergeben zu haben!
Herr Lukas van Schmidt, welchen ich noch schnell zur Rede stellen wollte, suchte kurz nach der blonden Schönheit ebenfalls das Weite und ließ mich mit den uncharmanten Worten „Kein Kommentar!“ zurück.
Wer war die unbekannte Schönheit? Steht vielleicht eine Hochzeit bevor? Ist Lukas van Schmidt möglicherweise verarmt und drauf und dran sich eine gute Partie zu sichern? Fragen über Fragen meine lieben Leser!

Ich bleibe für sie dran und werde sicherlich bald mehr berichten können!

Für die Rehdaktion

bibimon

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2 Gedanken zu “10:00 Uhr News – Bibimon berichtet: Bekannter Großhändler mit fremder Schönheit gesichtet!

  1. Sehr geehrtes Fräulein Bibimon. Mit großen Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen und es bleibt mir, trotz aller gebotener Höflichkeit, keine andere Wahl als Ihnen mitzuteilen. Das einzig ungeheuerliche an Ihren Artikel sind ihre hanebüchenen Unterstellungen.

    Tatsächlich ist die Zerstörung meines Anwesens in Queensburry eine traurige Angelegenheit. Traurig, wenn man die bisherige Ignoranz der Behörden in Augenschein nimmt, hart arbeitenden, imperatortreuen Bürgern die Gerechtigkeit angedeihen zu lassen, welche angemessen und recht wäre.

    Doch zu glauben, dies schmälert den Reichtum von Schmidt & Wesson, ist ein Gipfel der Naivität, den Sie, mit Verlaub, mit Leichtigkeit erklommen haben.

    Vielmehr ist die Aufforderung zum verdienten Schadensersatz ein Zeichen des guten Willens, an dem die stolze Stadt Cenheim Ihren Status als zivilisierte und gehobene Stätte des Imperiums beweisen könnte, in dem sie ihrer Verantwortung gegenüber seinen Bürgern nachkommt.

    Schmidt & Wesson ist ein aufstrebendes Unternehmen und ein verlässlicher Partner im Bereich Befriedigung des persönlichen und öffentlichen Sicherheitsbedürfnisses und dem Verkauf von stationär ungebundenen Humankapital. Unsere Handelsverbindungen und Partnerschaften sind stabil, unsere Qualität ist richtungsweisend und unser Ruf tadellos.

    Was Sie hier daher betreiben ist Rufschädigung auf niedrigsten Niveau und wird lediglich von Ihrem Voyeurismus, den Sie auch noch als Journalismus ausgeben, unterboten.

    Und daher obliegt es mir hier die von Ihnen verschobenen Tatsachen wieder richtig zu stellen. Zum besagten Zeitpunkt befand ich mich in bequemer jedoch angemessener Bekleidung im Steam-Pony. Über Ihr Urteilsvermögen, welcher Qualität sich dieses rühmt durften wir ja bereits feststellen, bezüglich meiner äußerlichen Erscheinung erspare ich mir weitere Worte.

    Zufälligerweise erkannte mich eine Mitarbeiterin des hiesigen Waisenhauses, für dessen Ausbau des Spielplatzes ich mich stark gemacht hatte. Ihre Bekleidung war stilsicher und doch bescheiden, was man von Ihrer Phantasterei nicht sagen kann. In einer spontanen freundlichen Geste bat ich sie, mir von dem weiteren Projekten des Waisenhauses zu erzählen und wie ich mich als Bürger dieser Stadt für die Armen und Mittellosen weiter engagieren könnte. Das Gespräch konnten wir jedoch aufgrund ihres kurzen Zeitfensters nicht beenden, da sie ein Geschenk, ein Stoffkrokodil, für den armen kranken Timmy noch abzugeben hatte, einem Jungen, der bei dem Brand bei Queensburry seine beiden Eltern und Geschwister verloren hat. Es sei vermerkt, dass auch hier die Behörden sich eher nachlässig mit den Anliegen und Nöten des kleinen Timmy und anderer schwer geschädigten Personen befasst haben.

    Seien Sie versichert, zu keinem Zeitpunkt war auch nur eine Reaktion von uns ihrer Anwesenheit geschuldet. Tatsächlich sind Sie mir erst aufgefallen, als Sie mit der Lust auf Verleumdung und Sensationsgier in den Augen vor mir standen und versuchten mittels völlig unangemessener Fragen und Spekulationen eine alltägliche Begegnung zweier sittsamer Bürger in ein Schmierentheater zu verwandeln. Nur Ihrem zarten, wenn auch ein wenig irrationalen, Geschlecht haben Sie es zu verdanken, dass ich keine Ansprüche auf Satisfaktion erhoben habe.

    In der Hoffnung, diese ganze Situation gemäß der Wahrheit wieder begradigt zu haben und das Sie sich wieder auf die ehrlichen und tugendhaften Werte wahrhaftigen Journalismus zurückbesinnen, wünsche ich Ihnen alles Gute.

    Ihr Lukas van Schmidt

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