10:00 Uhr News – Bibimon berichtet: Ungeheuerlichkeit der Inquisition aufgedeckt

Cenheim (cpa) – Die, von uns allen geliebte und hoch geschätzte, Inquisition hat sich immer damit gerühmt, mit ihren Untergebenen hart aber gerecht umzugehen. Dies mag zustimmen, doch liebe Leser, muss ich sie diesbezüglich über eine zum Himmel schreiende Ungeheuerlichkeit in den Reihen der heiligen Ordos informieren.

Der exquisite und viel gelobte Bereich des Ordo Malleus hat sich wie sie wissen in den letzten Jahren hier in Cenheim eingefügt und gut integriert. Zu Beginn waren die Bevölkerung und auch das Administratum natürlich noch über Sinn und Zweck dieses doch sehr spezialisierten Bereiches der Inquisition hier auf unserem schönen Cenheim verwundert. Das Misstrauen und die Scheu gegenüber diesem besonderen Schlag von Menschen wurden wohl auch in Einzelfällen bestätigt, jedoch, dem Imperator sei Dank, waren diese Ausreißer und Unglücksfälle lediglich bedauerliche Einzelfälle. Alles sah nach einer wundervollen gemeinsamen Zeit voller gegenseitigem Vertrauen und anhaltender Hilfsbereitschaft aus.
Was wir allerdings kürzlich herausfanden, erschütterte uns bis ins Innerste:
Ein Rehporterteam der Rehdaktion hatte sich undercover – getarnt als Akolythenanwärter – in einen Bereich des Ordo Malleus eingeschlichen, in welche sich die Elite dieses inquisitorischen Zweiges aufhalten sollte. Ein vor einiger Zeit bereits von uns eingeschleuster Informant und Mittelsmann führte uns in einen unzugänglichen Bereich unter dem großen Inquistionsgebäude.
„Es ist echt hart, meine Tarnung aufrecht zu erhalten“ erzählte uns Dr. vet. A. Cornelius Brechbein (Doktor der Veterinärmedizin, Schwerpunkt Adeptus, zuständig für Haltung, Unterbringung und Pflege von Sororitas und Astartes auf Cenheim). „Beim Briefing wurde mir eingebläut, dass ich zu Tarnungszwecken unter einer speziellen Form der Zwangsneurose zu leiden habe. Furchtbar. Ich muss alles dreimal machen. Das ist so lästig!“ Der hochintelligente junge Mann berichtete offen über seine außergewöhnliche Arbeit: „Ich Mime hier einen waschechten Autisten. Dabei laufe ich täglich größte Gefahr erschossen zu werden. Doch meine Arbeit ist wichtig und verlangt jede Form von Einsatz, sowohl körperlich als auch geistig.“ Sprach der Journalist voller Eifer und beruflichem Selbstverständnis.
Er führte uns weiter in den sehr verdreckten und schon lange vergessenen Bereich einer ausrangierten Kapelle. Diese verwahrloste Ecke des geheimen Hauptquartiers des Ordo Malleus machte unser Rehporterteam sofort neugierig. Ein Jammern und Klagen von mehreren weiblichen Stimmen wies uns die letzten Meter bis zur Quelle des Übels.
Liebe Leser, was wir dort vor Augen geführt bekamen war so schrecklich, dass wir ihnen das Bildmaterial vorenthalten müssen!
Zwanzig arme Schwestern des Adeptus Sororitas zwängten sich auf einem Raum zusammen, welcher, nach imperialen Haltungsmaßstäben, nicht nur zu klein, sondern geradezu winzig war. Die Ärmsten sahen furchtbar aus: Strohiges mattweißes Haar, ungepflegte Waffen und nicht einmal genug Platz um ihre Büßerpeitschen handhaben zu können. Es war katastrophal, liebe Leser. Katastrophal!

Jeder Imperiale Bürger weiß um die notwendigen Haltungsbestimmungen dieser durchaus robusten, jedoch auch sehr pflegebedürftigen, Wesen:
Dreimal täglich müssen sie die Möglichkeit haben, sich mit ihren Büßerpeitschen selbst zu geißeln. Ein kleiner Arbeitsplatz an dem sie ihre hochheiligen Waffen pflegen können muss ebenfalls zwingend vorhanden sein. Schon diese zwei einfachen Haltungsgrundsätze gewährleistet einer Schwester Sororita einen strahlenden Teint und locker fluffiges Haar.

Unser Mittelsmann informierte uns außerdem darüber, dass sich zusätzlich noch eine ganze Rotte von prachtvollen Astartes in den Gewölben aufhalten solle. Eine besonders seltene Unterart dieser majestätischen Spezies noch dazu!
„Mir kommen jedes Mal die Tränen, wenn ich diese armen, misshandelten Geschöpfe sehe.“ gestand unser eingeschleuster Dr. vet. A. C. Brechbein mit tiefer Traurigkeit in den Augen. „Nach den ersten Hinweisen musste ich der Sache nachgehen und Beweise sammeln. Mit ihrem Rehport ist mein letzter Arbeitsschritt getan, jetzt können wir den armen Wesen im Namen des Imperiums helfen“. Glücklicherweise ersparte uns Dr. vet. A. C. Brechbein den Anblick der misshandelten Astartes.

Liebe Leser, seien sie gewiss, nachdem wir den Ort des Grauens verlassen hatten, ließen wir den zuständigen Behörden alle Informationen und Bildmaterialien zukommen. So kann gewährleistet werden, dass unser geliebtes Imperium sofort etwas gegen diesen schauerlichen Missstand unternehmen kann.

Wir halten sie auf dem Laufenden!

Für den Imperator, von allen geliebt. Bibimon für Ihre Rehdaktion

bibimon

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