10:00 Uhr News – Studentenparty aus dem Ruder gelaufen (WH40k – Schattenjäger)

Cenheim (cpa) – Bei einer großangelegten Studentenfeier in vergangenen Nacht kam es zu eklatanten Ausuferungen. Die angehenden Absolventen der St. Wallberg Schola Cenheim hatten, wie jedes Jahr um diese Zeit, allen Grund sich nach einer langwierigen und zermürbenden Zeit des Lernens und Studierens etwas Luft zu verschaffen. Der Jahrgang 503M41 schien es dabei ganz genau wissen zu wollen und sprengte im Zuge der ausschweifenden Feierlichkeiten jegliche Form der Vernunft. „Wir müssen doch auch mal die Sau raus lassen dürfen! Scheiß auf die Prohibition!“ schnauzt der angehende Medicae Scholar Arnold F. noch immer etwas angetrunken. „Was sich immer alle so anstellen? Wir sind Studenten und erfüllen somit auch nur Erwartungen.“ erklärt uns ein Studenten der medizinischen Künste sachlich, aber sich etwas wackelig an den Gittern der Ausnüchterungszelle festhaltend.

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Es ging heißt her…

„So schlimm hatten wir es noch nie. Natürlich lassen diese jungen Halbstarken gerne etwas Dampf ab nach dem vielen Lernen. Das hat man dann davon. So ist das eben wenn man immer nur rumsitzt und liest – da meint man dann plötzlich was erleben zu wollen und dreht völlig durch. Da sind die bei uns an der richtigen Adresse.“ lacht Wachtmeister Philipp Horseman vom 21. Revier der Curatio Cenheim. Doch dann wird er plötzlich wieder ernst: „Diesmal haben sie es echt übertrieben. Da hört der Spaß nun einmal auf.“

Was genau geschah erfahren Sie in den weiteren Zeilen dieses sachlich aufbereiteten Artikels:Mit großem und lautem Geböller läuteten die hemmungslosen Trunkenbolde der scholastischen Studentenschaft das Ende ihrer Prüfungsphase ein. Über dem südlichen Cenheim war lautes Gefeiere zu hören, extatische Schreie und jede Menge Lärm. Mit gewaltigen Feuerwerkskörpern schafften es die, durch den verbotenen Konsum von Alkohol, völlig enthemmten Wissenschaftler mehrere Häuser in Brand zu stecken. Das einige angehörige der Fakultät für Chymie ihren Beitrag zu den teilweise sehr erschreckenden brennenden Himmelskörpern leisteten, zeigte sich nur zu deutlich.

„Ich wurde förmlich aus dem Schlaf gerissen!“ beklagt sich Erna W. aus Süd-Cenheim. „Es war plötzlich so warm. Sogar durch mein Fenster! Und erst die ganzen grellen Lichter!“ Die etwas tattrige Rentnerin ist völlig aus der Ruhe gebracht. Ihre Hände zittern so sehr, dass der Löffel in ihrer antik wirkenden Teetasse wild klappert.
„Einer von diesen jungen Leuten stand sogar ganz in Flammen! Wenn ich es Ihnen doch sage! Er rannte auf dem Dach herum und brannte Lichterloh. Diese jungen Leute – aber glauben sie der hätte aufgehört mit diesen grauenhaften Brandsätzen zu böllern? Nicht doch. Der muss ja sowas von betrunken gewesen sein.“ nuschelt die Großmutter von vier Enkeln, während sie sich noch etwas Zucker in ihr Heißgetränk würfelt.
„Ein paar dieser Halbstarken haben sich mit meinem Müllcontainer vom Acker gemacht. Denken die eigentlich nur an sich selbst?“ schimpft William S. erzürnt. „Ich als angesehenes Mitglied der Cenheimer Bürgerwehr habe kein Verständnis für so ein Verhalten. Als ich in deren Alter war, da gabs sowas nicht. Da gab es nur Drill, Zucht und das gute Mark IV Lasergewehr.“ muss der altgediente Veteran dann doch etwas Schmunzeln. „Das Ding nannten wir nur liebevoll ‚blitzende Betty‘ – wie ein geliebtes Weib war ’se für uns. Das war noch was. Zur PVS sollte man die alle schicken! Lumpenpack!“
Der vermisste Müllcontainer des Reihenhauses 10.461A wurde inzwischen im Hafenbecken gefunden, wo die nächtliche Feierlichkeit in den frühen Morgenstunden offenbar ihr Ende fand.
„Wie die Penner sind die da am Morjen rausgekroch’n“ – erfahren wir von einem der Hafenarbeiter der die verkaterten Raufbolde gesehen haben will. „Stinkend wie nen Fass voll Heringe und am wanken wie ’n Seemann. Vollkommen zerlumpt und abgeranzt. Und sowas nennt sich Schlaukopf?“ Der alte Seebär spuckt aus, ehe er uns stolz grinsend seine fauligen Zähne zeigt.
Während der Befragung weiterer Anwohner des näheren Umfeldes finden wir kein Verständnis für das extreme Verhalten der künftigen Bildungselite der Stadt.

Die Notaufnahmen der Cenheimer Medicae Center laufen über mit Brandopfern und die städtische Feuerwehr ist noch immer damit beschäftigt die Brände einzudämmen. Vier Häuserblöcke sind bis auf die Grundmauern niedergebrannt und wir können dem Imperator danken, dass niemand ums Leben gekommen ist. Allerdings gebührt der Dank ebenfalls der schnellen Reaktion der Einsatzkräfte vor Ort, welche mit beispiellosem Einsatz Tag für Tag für unseren Schutz und unsere Sicherheit sorgen.

Dieses Beispiel zeigt uns auf bedauerliche Art und Weise wie wichtig die Prohibition für Cenheim ist. Alkoholkonsum macht Menschen zu Monstern – Monstern die dem Imperator nicht mehr dienlich sein können.

Für die Rehdaktion

senf

[Anmerkung: Dieser Artikel bezieht sich satirisch auf unser Schattenjäger Abenteuer #24 -> Hier zu der besagten Stelle im Video springen: LINK]

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