10:00 Uhr News – Arbeitslosigkeit in Cenheim so gering wie nie! (WH40k Schattenjäger)

Cenheim (cpa) – Die Agentur für Frondienste hat heute eine erstaunliche und zugleich sehr erfreulich Entwicklung im Bereich des Arbeitsmarktes bekannt gegeben. Laut neusten Hochrechnungen und aktuellen Statistiken sei die Arbeitslosigkeit in und um die Welthauptstadt Cenhelms noch nie in der Geschichte so niedrig gewesen. Obdachlose die sich in ihren Lumpen an den Straßenrändern faul in der Sonne räkeln sind inzwischen so selten zu sehen wie öffentlich ausgeschenktes Ale. Die Scholare und Adepen sind sich über die Ursache einig:
arbeitslosigkeit cenheim m41„Zu verdanken haben wir diesen Trend eindeutig einem eigentlich schon recht lange in der Stadt befindlichen Arbeitgeber. In der vergangenheit hatte sich dieses mittelständische imperiale Familienunternehmen in diesem Bereich nie sonderlich hervor getan – ganz im Gegenteil sogar. Viele der Angestellten kamen von anderen Welten um ansässigen und gebürtigen Bürgern der Stadt die Jobs vor der Nase weg zu klauen.“ erklärt uns der in seinem weißen Meinungsforscherkittel gekleidete Magister Scholar Earnest Hillfield (72). „Einige von Ihnen werden da natürlich Einspruch erheben, wenn wir behaupten die Inquisition hätte nie etwas gegen die Arbeitslosigkeit getan – natürlich haben sie damit nicht unrecht, denn einige Erschießungen gab es schon und verschleppt wurden sicherlich auch nicht wenige. Allerdings wurden bislang kaum Stellen geschaffen – die von mir selbst erhobenen Statistiken!“ Stolz holt der Wissenschaftler eine zerknüllte Serviette aus seiner Kitteltasche und präsentiert uns mit einem geistreichen Lächeln die Arbeitsergebnisse der letzten Monate. „Nicht ein einziger Rekaf Flecken, es war wirklich nicht einfach dieses Dokument vor meinen Kollegen zu schützen. Fast hätte einer der Assistenten sich mit unseren Forschungsergebnissen die Nase geputzt, aber da konnten wir grade noch rechtzeitig intervenieren“ berichtet der Scholar zufrieden. Wir lassen den gealterten Wissenschaftler zurück und begeben uns auf die Straßen der Stadt um mit der Bevölkerung über dieses Phänomen zu reden.

Die Straßen der Stadt sind tatsächlich von jedem Gesindel befreit und noch dazu scheint die Sicherheit so hoch wie nie zu sein. Uniformierte Gestalten sehen an jeder Straßenecke nach dem Rechten und selbst die entlegensten Winkel der Metropole werden genausten inspiziert. Im Plauderton kommen wir mit einem der freundlichen schwarz Gerüsteten Schutzmänner ins Gespräch. Der Mann mit Helm und verspiegeltem schwarzem Visier wendet sich selbstbewusst an das Rehporterteam: „Weitergehen. Weitergehen. Ermittlungen. Weitergehen.“
Natürlich ließen wir uns so leicht nicht abwimmeln und konnten noch einige wichtige Details aus dem engagierten Herren heraus holen. Auf die Frage wer er sei antwortet er prompt und zielsicher: „Wir sind Legion und wir sind viele.“
Ein weiteres Zeichen für den hohen Grad an Identifikation mit dem Arbeitgeber und ein klares Zeichen für den Stolz der Mitarbeiter auf ihre Tätigkeit und die innerhalb der Inquisition gelebte Kameradschaft. Es scheint also kaum verwunderlich, dass dermaßen viele Bürger der statt diese Art der Tätigkeit für erstrebenswert halten und der Zulauf in die Reihen der schwarz uniformierten Inquisitionsgardisten boomt. Während unser Schreiber sich gerade selbst in eine der schwarzen Garnituren einkleidet und mit einem Nagelneuen Lasergewehr in Richtung Inquisitionsinsel fort marschiert, haben wir noch einen Termin mit einer Bürgerin.

Miss Brenda McConning (41) empfängt uns in ihrem kleinen Haus am Rande der Stadt. In der bessergestellten Siedlung ist nicht viel vom Trubel und der Hektik Cenheims zu spüren, so dass die Ansässigen die Ruhe genießen können. Weiße Lattenzäune umgrenzen Vorgärten in denen Obstbäume blühen.
„Mein Mann kam vorgestern erst sehr spät heim und wollte dann auch gleich wieder los. Schnurstracks ging er in den Keller und holte dort eine der Kisten heraus die wir vor Jahren erhalten hatten. Jeder im Haus hat eine dieser seriös wirkenden und keinesfalls Misstrauen verursachenden Kisten bekommen. Ob wir mal rein gesehen hätten? Nein – auf keinen Fall. Warum denn auch? Es ist doch nur eine verschlossene Kiste in schwarz. Da sehe ich keinen Grund wissen zu wollen was ich in meinem Keller lagere.“ tratscht die emisige Hausfrau während sie das Glätteisen über eine der schwarzen Anzüge ihres Mannes schwingt. „Er verließ uns dann bald wieder und hatte diese schnieke dunkle Aufmachung an wie man sie zur Zeit überall in der Stadt sieht. Was so eine Uniform aus einem macht ist wirklich erstaunlich. Ich sag ihnen da hätte ich ihn am liebsten gepackt und gleich mit [zensiert].“ Nach einigen weiteren nicht jugendfreien Ausschweifungen von Miss McConning erfahren wir, dass in letzter Zeit in ihrem Umfeld immer mehr Häuser zum verkauf angeboten werden. Viele der Familien sind abgereist und teilweise ohne vorankündigung unbekannt verzogen. Oft kommen die Hilfsunternehmen mitten in der Nacht um die Familien einzuladen und mitzunehmen. „Ich sag ihnen – Schuld an sowas sind die erhöhten Preise für die Schienenbahn. Kein Wunder, dass sich alle an diese Fernlastkraftwagen wenden! Die Reisebedingungen sollen ja fürchterlich sein, aber dafür ist es wohl sehr erschwinglich. Wir einfachen Leute haben eben nicht soviel Geld und da fährt man halt auch mal des Nächtens zusammen mit 50 anderen Reisewilligen auf einer engen Ladefläche. Ich sehe daran nichts seltsames.“
Inzwischen ist Mister McConning schon seit er in der neuen Uniform das Haus verließ nicht mehr heim gekommen. Seine neuen Aufgaben scheinen ihn sehr in Beschlag zu nehmen und offenbar fühlt er sich wohl. Sogar seinen eigentlichen Beruf als Beamter des Administratums hat er von heute auf morgen aufgegeben um sich dieser Sache anzuschließen. „Wenn die Inquisition ruft, dann kommt man eben“, scheinen sich die Bürger Cenheims einig zu sein.

Wir beobachten noch eine Reihe der Fernlastkraftwagen wie sie hunderte von Bürgern in Richtung Süden fort bringen. Die neue Welle von Arbeitsplätzen bringt offenbar eine größere Zufriedenheit und natürlich auch ein paar Throne in die oftmals knappen Haushaltskassen. Dies scheint mit Sicherheit der rechte Zeitpunkt um einen ausgiebigen Urlaub im Süden Cenheims anzutreten. Wir wünschen den fernreisenden viel Spaß und eine schöne Zeit!

Beladen mit neuen Lasergewehren und ein paar schicken Uniformen verabschiedet wir uns für dieses Mal.

Für den Imperator und die Rehdaktion

senf

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2 Gedanken zu “10:00 Uhr News – Arbeitslosigkeit in Cenheim so gering wie nie! (WH40k Schattenjäger)

  1. Jo….das ist jetzt mal mit der groben schwarzen Kelle augeteilt…

    Was kommt als nächstes ? Inquisition nimmt sich den Leiden der Bevölkerung an und eröffnet einen Bäckereibetrieb zur Speisung der Armen und Bedürftigen?

    Gefällt 1 Person

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