Warhammer 40k – Freihändler – Charaktere – Barnabas van Meer

++ Zitat folgt ++

(Quelle: Andie Tong)
(Quelle: Andie Tong)

Name: Graf Barnabas Theosophus Dankwart van Meer
Karrierepfad: Freihändler
Alter: 29
Größe: 1,75m
Statur: drahtig
Gewicht: 65 kg
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: grün
Besonderes: große Narbe auf der Schulter (Schussverletzung)
Verhalten: verwegen, ehrgeizig, nonchalant, risikofreudig
Motivation: Rehabilitation seiner Familie, Selbstverwirklichung

Charaktergeschichte:

Barnabas wurde als zweiter Sohn des Grafen Melchior van Meer auf der Ozeanwelt Ithaka geboren. Seine Familie war bereits seit vielen Generationen im Besitz ihres Freihändlerbriefes und war im Lauf der Zeit Ehre, Geld und Ansehen gekommen. So war es denn auch ein van Meer, der das Anpheliin System entdeckte. Seine Kindheit und Jugend waren geprägt vom dekadenten Leben eines Adelssprösslings, der mit allen Annehmlichkeiten und Privilegien ausstaffiert ist. Im Kindesalter verbrachte Barnabas viel Zeit in Tauchglocken, in denen er die Ozeane von Ithaka erforschte und über die reichhaltige Fauna der Unterwasserwelt staunte. Wie viel faszinierender mussten da die Bewohner fremder Sonnensysteme sein? Sein naiver Forscherdrang hat zu einer großen (und wenig imperialen) Begeisterung für alle nichtmenschlichen Artefakte und Kulturen geführt.
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Barnabas‘ Vater Melchior brachte ihm wenig Liebe und Wärme entgegen und setzte stattdessen auf die eiserne Vermittlung des Familienmottos der van Meers: Tradition, Ehre, Disziplin, Leistung. Umso inniger war das Verhältnis zwischen Barnabas und seinem älteren Bruder Timotheus. Während der größere der beiden stets besonnen und wohl überlegt handelte, war Barnabas stets spontan und extrovertiert. Häufig brachte er sich und den geduldigen Timotheus durch sein unbedachtes Handeln in Schwierigkeiten, dank seines Charmes und seines einnehmenden Wesens konnte er sie jedoch stets aus dem größten Ärger herausreden. Trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiede hielten die beiden zusammen wie Pech und Schwefel.
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Als Timotheus sein erstes eigenes Kommando erhielt, diente Barnabas der Tradition entsprechend als sein Adjutant. Bei einer Erkundigungsmission in dünn besiedeltem Raum stießen sie auf ein Xeno-Schiff, das scheinbar verlassen umhertrieb. Die Sensoren registrierten für Menschen gefährliche Strahlungswerte, woraufhin Timotheus abdrehen wollte. Barnabas überredete seinen Bruder jedoch, das Schiff entgegen aller Vernunft zu kapern. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Schiff um eine geschickt arrangierte Falle der Inquisition handelte und eine größere Abteilung Schattenjäger an Bord auf der Lauer lag. Durch ihr Manöver machten sie einen lange geplante Schlag eines bedeutenden Inquisitors zunichte, was katastrophale Folgen hatte (hier ist Raum für SL-Phantasie).
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Die Schuld für diese Katastrophe gab man den beiden van Meer Brüdern. Als Befehlshaber wurde Timotheus von den Inquisition in Gewahrsam genommen und zwecks Opferung an den Imperator zum Tode verurteilt. Barnabas wurde zu einer mehrjährigen Haft auf einem Gefängnisplaneten verurteilt. Die Schuld am Tod seines Bruders lastet schwer auf Barnabas. Deutlich schwerer als der Verlust an Ansehen, den seine Familie dadurch hinnehmen musste. Sein Vater Melchior, der natürlich mit ihm gebrochen hat, hat nun keinen Erben mehr. Melchiors ungeliebter Bruder Godtfred steht schon bereit, die Führung des Hauses van Meer zu übernehmen und baut derzeit seinen Sohn Fresenius, einen fettleibigen Fiesling, zum neuen starken Mann auf. Und der konkurrierende Freihändler Slaban Strontos versucht zusätzlich, aus der Schwäche der van Meers Profit zu schlagen und sie zu vernichten. Barnabas hat sich daher zum Ziel gesetzt, seine Fehler wieder gutzumachen und sowohl seinen feisten Cousin als auch den Konkurrenten seiner Familie loszuwerden und das Haus van Meer wieder zu rehabilitieren. Zu diesem Zweck möchte er sich so schnell wie möglich einen Namen als Freihändler machen und ist bereit, dafür auch große Risiken einzugehen. Nach außen hin scheint er dies für die Ehre seines Vaters zu tun. Tatsächlich treibt ihn jedoch das schlechte Gewissen Timotheus‘ gegenüber.
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War er vor dem Zwischenfall ein charmanter und vor Selbstvertrauen strotzender Draufgänger, so ist Barnabas mittlerweile deutlich ernsthafter geworden. Er ist gereift und sich der Konsequenz seiner Taten schmerzlich bewusst. Er wird nie wieder zulassen, dass andere für seine Fehler geradestehen müssen. Barnabas hofft darauf, irgendwann eine Mannschaft um sich zu scharen zu können, die loyal zu ihm steht. Wenn es ihm gelingt, sein Charisma und seine Führungsqualitäten mit wirtschaftlichem Gespür und Verhandlungsgeschick zu verbinden, könnte ein wirklich großer Anführer und Freihändler werden.
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Sein wertvollster Besitz ist eine gesegnete imperiale Rüstung, die ursprünglich Timotheus von ihrem gemeinsamen Großvater vererbt wurde.

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